Vintage Mode Wien: 5 Adressen, die du unbedingt kennen musst

Als Stylistin lebe ich in Wien seit über zehn Jahren meine Leidenschaft für Mode aus, und ich kann euch sagen: Keine andere Stadt im deutschsprachigen Raum verbindet Geschichte, Stil und Nachhaltigkeit so elegant wie unsere Bundeshauptstadt. Vintage Mode Wien ist längst kein Nischenthema mehr, sondern ein fester Bestandteil der Wiener Modeszene. In diesem Artikel nehme ich euch mit auf eine Reise durch die besten Adressen, gebe praktische Tipps und erkläre, warum gebrauchte Mode nicht nur gut für den Geldbeutel, sondern auch für unseren Planeten ist.

In diesem Artikel

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  • Wien bietet über 80 spezialisierte Geschäfte für gebrauchte und historische Mode
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  • Hochwertige Fundstücke sind bereits ab 15 bis 40 Euro erhältlich, Designerstücke kosten durchschnittlich 80 bis 250 Euro
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  • Die besten Bezirke zum Stöbern sind der 6. und 7. Bezirk rund um die Mariahilfer Straße sowie die Innere Stadt
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  • Gebrauchte Mode spart bis zu 70 % CO₂ im Vergleich zu Neuware
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  • Auch online gibt es in Österreich seriöse Plattformen für kuratierte Fundstücke
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  • Mit den richtigen Styling-Tricks lassen sich historische Stücke perfekt in moderne Outfits integrieren
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Warum Vintage Mode in Wien boomt

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Wien hat eine lange Tradition als Modestadt. Schon in der Kaiserzeit war die Stadt für ihre Schneiderkunst und ihren Sinn für Eleganz bekannt. Heute erlebt die Wiener Modeszene eine Renaissance, und Vintage Mode Wien steht im Zentrum dieses Wandels. Immer mehr Menschen, vor allem zwischen 20 und 45 Jahren, entdecken den Reiz einzigartiger Kleidungsstücke mit Geschichte.

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Ich beobachte in meiner täglichen Arbeit als Stylistin, dass sich das Bewusstsein meiner Kundinnen und Kunden grundlegend verändert hat. Es geht nicht mehr nur darum, gut auszusehen; es geht darum, bewusst einzukaufen und dabei individuelle Stücke zu finden, die nicht jeder hat. Die Wiener Vintage-Szene profitiert dabei von mehreren Faktoren: einer historisch gewachsenen Schneider- und Modetradition, einem dichten Netz an spezialisierten Geschäften und einer jungen, kreativen Bevölkerung, die Nachhaltigkeit ernst nimmt.

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Laut einer Erhebung der Statistik Austria geben österreichische Haushalte im Durchschnitt etwa 4 % ihres Einkommens für Bekleidung aus. Wer einen Teil davon in gebrauchte Mode investiert, kann nicht nur Geld sparen, sondern auch seinen ökologischen Fußabdruck deutlich reduzieren. In meinem Wien Shopping Guide habe ich bereits einen ersten Überblick gegeben, hier gehen wir nun richtig in die Tiefe.

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Die 5 besten Adressen für Vintage Mode in Wien

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Nach Jahren des Stöberns, Beratens und Stylens habe ich meine persönlichen Favoriten zusammengestellt. Diese fünf Adressen bieten eine hervorragende Auswahl, faire Preise und ein Einkaufserlebnis, das Spaß macht.

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1. Polyklamott (7. Bezirk, Neubau)

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Polyklamott ist für mich eine der ersten Anlaufstellen, wenn es um kuratierte Vintage Mode in Wien geht. Das Geschäft im hippen 7. Bezirk besticht durch eine sorgfältig ausgewählte Kollektion aus verschiedenen Jahrzehnten. Hier findet ihr alles von Seidenblusen aus den 1970ern bis hin zu Lederjacken aus den 1990ern. Die Preise sind fair und das Personal berät kompetent. Ein Vintage Shop Wien Mariahilfer Straße-Gebiet, das man unbedingt besuchen sollte.

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2. Vintage Fabrik (Innere Stadt)

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Die Vintage Fabrik Wien hat sich als feste Größe in der Szene etabliert. Auf mehreren hundert Quadratmetern bietet sie ein riesiges Sortiment, das von Alltagsmode bis hin zu besonderen Designerstücken reicht. Besonders beeindruckend finde ich die Abteilung für Markenkleidung aus zweiter Hand: Hier habe ich schon Burberry-Trenchcoats und Chanel-Accessoires zu einem Bruchteil des Originalpreises entdeckt.

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Designerstücke aus zweiter Hand: Handtaschen und Accessoires in einem Wiener Vintage-Geschäft
Designerstücke aus zweiter Hand: Handtaschen und Accessoires in einem Wiener Vintage-Geschäft

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3. Designer Secondhand Vienna (1. Bezirk)

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Wer gezielt nach hochwertigen Designerstücken sucht, ist bei Designer Secondhand Vienna im Vintage Shop Wien 1010 genau richtig. Das Sortiment umfasst Marken wie Prada, Gucci, Valentino und österreichische Designer. Die Echtheit wird geprüft, was gerade bei hochpreisigen Stücken wichtig ist. Ich empfehle dieses Geschäft besonders meinen Kundinnen, die nach zeitlosen Investitionsstücken suchen, etwa für einen Wiener Opernball oder besondere Anlässe.

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4. Volkshilfe Vintage Shops (mehrere Standorte)

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Die Vintage Shops der Volkshilfe Wien verbinden Mode mit sozialem Engagement. Hier könnt ihr nicht nur tolle Stücke finden, sondern unterstützt gleichzeitig soziale Projekte. Die Preise sind besonders günstig: Oberteile ab 5 Euro, Jacken ab 15 Euro. Für alle, die einen Second Hand Shop Wien Markenkleidung suchen, ohne ein Vermögen auszugeben, ist das die perfekte Adresse.

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5. Wintage (Onlineshop mit Wiener Wurzeln)

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Wintage ist der Beweis dafür, dass Vintage Mode online kaufen in Österreich wunderbar funktioniert. Der Wiener Vintage Online Shop Österreich bietet exklusive Stücke mit detaillierten Beschreibungen und professionellen Fotos. Perfekt für alle, die bequem von zu Hause stöbern möchten. Die Rückgabemöglichkeiten sind kulant, und die Verpackung nachhaltig.

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Geschäft Bezirk Preisniveau Spezialisierung Besonderheit
Polyklamott 7. (Neubau) Mittel (20–80 €) Kuratierte Jahrzehnte-Mode Persönliche Beratung
Vintage Fabrik 1. (Innere Stadt) Mittel bis Hoch (15–200 €) Breites Sortiment Große Fläche
Designer Secondhand Vienna 1. (Innere Stadt) Hoch (80–500 €) Luxus-Designer Echtheitsprüfung
Volkshilfe Shops Diverse Standorte Günstig (5–40 €) Alltagsmode Sozialer Mehrwert
Wintage Online Mittel bis Hoch (30–300 €) Exklusive Fundstücke Bequem von zu Hause

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Vintage Mode richtig stylen: Meine besten Tipps

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Das Schöne an historischer Mode ist ihre Vielseitigkeit. Mit den richtigen Kombinationen wirken die Stücke modern und zeitgemäß, ohne ihre Geschichte zu verleugnen. Hier sind meine bewährtesten Styling-Regeln:

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Mixen statt komplett: Kombiniert immer ein bis zwei historische Teile mit modernen Basics. Eine Bluse aus den 1960ern wirkt mit einer schlichten Jeans und modernen Sneakers sofort alltagstauglich. Wer sich für das Thema Mustermix interessiert, findet in meinem Artikel über Muster kombinieren weiterführende Inspiration.

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Proportionen beachten: Viele historische Schnitte sind voluminöser als aktuelle Mode. Wer ein Oversized-Teil trägt, sollte unten schmal bleiben und umgekehrt. So entsteht eine harmonische Silhouette.

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Accessoires als Brücke: Ein historischer Gürtel, eine Brosche oder eine Handtasche aus vergangenen Jahrzehnten können ein modernes Outfit sofort aufwerten. Gerade bei Schmuck lohnt sich der Blick auf ältere Stücke, denn die Verarbeitung war oft hochwertiger als bei heutiger Massenware.

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Vintage trifft Modern: Eine Bluse aus den 1960ern kombiniert mit zeitgenössischen Basics in Neubau
Vintage trifft Modern: Eine Bluse aus den 1960ern kombiniert mit zeitgenössischen Basics in Neubau

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Änderungen sind erlaubt: Scheut euch nicht, historische Stücke anpassen zu lassen. Eine Hose aus den 1980ern, deren Bundweite nicht mehr zeitgemäß ist, kann von einer Schneiderin perfekt auf eure Figur gebracht werden. In Wien gibt es zahlreiche Änderungsschneidereien, die sich auf solche Arbeiten spezialisiert haben. Auch Upcycling bietet spannende Möglichkeiten, um Kleidungsstücke individuell zu gestalten.

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Saisonale Integration: Vintage-Stücke lassen sich wunderbar in saisonale Garderoben einbauen. Eine klassische Lederjacke aus den 1990ern ergänzt perfekt die Modetrends Frühjahr 2026, während ein historischer Wollmantel die Mäntel Trends 2026 auf einzigartige Weise bereichert.

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Preise und Budgetplanung: Was kostet Vintage wirklich?

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Eine der häufigsten Fragen, die mir gestellt wird: Warum ist Vintage so teuer? Die Antwort ist differenzierter, als man denkt. Nicht alle gebrauchten Stücke sind teuer. Die Preisspanne reicht von wenigen Euro bei Flohmärkten und karitativen Geschäften bis zu mehreren hundert Euro bei seltenen Designerstücken.

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Der Preis hängt von mehreren Faktoren ab: dem Zustand des Stücks, der Marke, dem Jahrzehnt, der Seltenheit und der aktuellen Nachfrage. Ein gut erhaltenes Kleid von Diane von Fürstenberg aus den 1970ern ist verständlicherweise teurer als ein No-Name-Pullover aus den 1990ern. Hinzu kommt, dass seriöse Geschäfte ihre Ware waschen, reparieren und kuratieren, was Arbeitszeit und Kosten verursacht.

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Mein Tipp für Einsteigerinnen: Beginnt mit einem Budget von 50 bis 100 Euro und konzentriert euch auf vielseitige Basics wie Jeansjacken, Ledergürtel oder schlichte Blusen. Diese Stücke lassen sich leicht in bestehende Garderoben integrieren und bieten einen guten Einstieg. Wer grundsätzlich seinen Kleiderschrank smart aufbauen möchte, kann historische Einzelstücke gezielt als Akzente einsetzen.

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Nachhaltigkeit und Umwelt: Warum gebrauchte Mode zählt

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Als Modeberaterin liegt mir Nachhaltigkeit besonders am Herzen. Die Modeindustrie ist laut dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen für etwa 8 bis 10 Prozent der weltweiten CO₂-Emissionen verantwortlich. Jedes Kleidungsstück, das weitergetragen wird, statt im Müll zu landen, macht einen Unterschied.

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Wenn ihr ein gebrauchtes Teil kauft, spart ihr nicht nur die Ressourcen für die Herstellung eines neuen Kleidungsstücks, sondern auch den Transportweg, die Verpackung und die Energie für die Produktion. Laut Schätzungen verursacht ein gebrauchtes Kleidungsstück bis zu 70 % weniger CO₂ als ein vergleichbares Neuprodukt.

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Wien macht es seinen Bewohnerinnen und Bewohnern dabei besonders leicht: Die Stadt verfügt über ein dichtes Netz an Geschäften, Flohmärkten und Tauschbörsen. Auch die Wiener Caritas und die MA 48 der Stadt Wien fördern aktiv die Wiederverwendung von Textilien. Wer sich generell für nachhaltige Mode interessiert, findet in der Athleisure-Bewegung einen weiteren Ansatz für langlebige, vielseitige Kleidung.

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Richtige Pflege verlängert die Lebensdauer historischer Kleidungsstücke um viele Jahre
Richtige Pflege verlängert die Lebensdauer historischer Kleidungsstücke um viele Jahre

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Vintage Mode online kaufen in Österreich

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Ist Wien gut zum Vintage-Shopping? Absolut, und zwar nicht nur vor Ort. Der Vintage Online Shop Österreich-Markt hat in den letzten Jahren enorm zugelegt. Neben Wintage gibt es weitere Plattformen, die euch das Stöbern von zu Hause ermöglichen.

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Beim Online-Kauf solltet ihr auf einige Dinge achten: Prüft die Maßangaben sorgfältig, denn historische Größen weichen oft von heutigen Standards ab. Eine Größe 38 aus den 1960ern entspricht häufig einer heutigen 34 oder 36. Achtet auf detaillierte Fotos und ehrliche Beschreibungen des Zustands. Seriöse Anbieter zeigen eventuelle Mängel offen.

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Für alle, die lieber analog stöbern: Der Naschmarkt-Flohmarkt jeden Samstag ist eine Fundgrube. Auch der Flohmarkt am Wiener Rathausplatz bietet regelmäßig tolle Stücke. Im Sommer lohnt sich ein Besuch der zahlreichen Pop-up-Events in den Bezirken Neubau und Josefstadt.

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Vintage, Retro oder Secondhand: Was ist der Unterschied?

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Viele meiner Kundinnen fragen mich: Wie heißt Vintage jetzt? und Welche Marken sind Vintage? Hier kläre ich die wichtigsten Begriffe:

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Vintage bezeichnet Kleidungsstücke, die mindestens 20 Jahre alt sind und den Stil ihrer Entstehungszeit repräsentieren. Es geht also um Originalstücke aus vergangenen Jahrzehnten. Alles, was über 100 Jahre alt ist, gilt als Antiquität.

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Retro hingegen sind neue Kleidungsstücke, die im Stil vergangener Epochen produziert werden. Ein heute hergestelltes Kleid im Stil der 1950er Jahre ist Retro, nicht Vintage. Der Begriff wird manchmal synonym verwendet, meint aber etwas anderes.

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Secondhand ist der Überbegriff für alle gebrauchten Kleidungsstücke, unabhängig von Alter oder Stil. Jedes Vintage-Teil ist Secondhand, aber nicht jedes Secondhand-Teil ist Vintage.

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Was die Marken betrifft: Es gibt keine spezifischen „Vintage-Marken“. Jede Marke kann zum begehrten Sammlerstück werden. Besonders gesucht sind jedoch Stücke von Levi’s (vor allem ältere 501-Modelle), Burberry (klassische Trenchcoats), Hermès (Seidentücher), Courrèges und Pierre Cardin (futuristische 1960er-Mode) sowie österreichische Marken wie Loden Plankl oder historische Trachtenmode. Wer Trachten modern interpretiert tragen möchte, findet in meinem Artikel über Tracht modern weitere Inspiration.

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Pflege und Aufbewahrung von Vintage-Kleidung

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Historische Kleidung braucht besondere Aufmerksamkeit. Hier sind meine wichtigsten Pflegetipps:

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Waschen: Die meisten historischen Stücke vertragen keine aggressive Maschinenwäsche. Ich empfehle grundsätzlich Handwäsche bei maximal 30 Grad mit mildem Wollwaschmittel. Seide und empfindliche Stoffe sollten professionell gereinigt werden.

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Lagerung: Bewahrt empfindliche Kleidungsstücke auf gepolsterten Bügeln auf und verwendet Kleidersäcke aus Baumwolle, nicht aus Plastik. Strickwaren sollten gefaltet gelagert werden, um Verformungen zu vermeiden. Wer auch Ledermode richtig pflegen möchte, findet in meinem separaten Ratgeber alle Details.

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Reparaturen: Kleine Schäden wie lose Knöpfe, offene Nähte oder fehlende Haken lassen sich leicht und günstig reparieren. In Wien gibt es mehrere Schneidereien, die sich auf historische Stoffe spezialisiert haben. Eine Investition von 10 bis 30 Euro für eine Reparatur kann ein Stück retten, das sonst ungetragen im Schrank hängen würde.

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Mottenschutz: Natürliche Fasern wie Wolle, Seide und Kaschmir sind anfällig für Motten. Verwendet Lavendelsäckchen oder Zedernholzringe statt chemischer Mittel. Regelmäßiges Lüften der Kleiderschränke hilft ebenfalls.

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Apropos Kleiderschrank: Auch eure Herbst-Outfits profitieren enorm von gezielt eingesetzten Vintage-Teilen. Eine hochwertige Übergangsjacke aus den 1990ern ist oft besser verarbeitet als viele aktuelle Modelle.

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Das Wichtigste

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  • Beginnt euer Vintage-Abenteuer im 7. Bezirk (Neubau), dort findet ihr die höchste Dichte an kuratierten Geschäften
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  • Rechnet mit einem Einstiegsbudget von 50 bis 100 Euro für vielseitige Basics wie Jeansjacken oder Blusen
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  • Prüft bei Online-Käufen immer die tatsächlichen Maße, da historische Größen von heutigen Standards abweichen
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  • Kombiniert maximal ein bis zwei historische Teile mit modernen Basics für einen zeitgemäßen Look
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  • Investiert in Handwäsche und professionelle Reinigung, um die Lebensdauer eurer Fundstücke zu verlängern
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Quellen und Verweise: fuer mehr, siehe Wien – Wikipedia, Mode & Design in Wien – Wien Tourismus, Mode in Wien – Stadt Wien.

Häufig gestellte Fragen

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Warum ist Vintage so teuer?\n

Nicht alle gebrauchten Stücke sind teuer. Die Preise hängen von Marke, Zustand, Seltenheit und Jahrzehnt ab. Seriöse Geschäfte investieren zudem in Reinigung, Reparatur und Kuration. Bei karitativen Einrichtungen wie den Volkshilfe-Shops findet ihr Stücke bereits ab 5 Euro. Designerstücke kosten mehr, weil sie oft aus hochwertigeren Materialien gefertigt sind und als Sammlerobjekte gelten.

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Wie heißt Vintage jetzt?\n

Der Begriff „Vintage“ ist nach wie vor gebräuchlich und korrekt. Daneben haben sich Bezeichnungen wie „Pre-Loved“, „Pre-Owned“ oder „Secondhand“ etabliert. In der Modebranche wird zunehmend auch von „zirkulärer Mode“ gesprochen, was den Nachhaltigkeitsaspekt betont. Der Kern bleibt derselbe: Es geht um Kleidungsstücke, die bereits getragen wurden und ein zweites Leben bekommen.

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Ist Wien gut zum Vintage-Shopping?\n

Wien ist eine der besten Städte im deutschsprachigen Raum für gebrauchte Mode. Die Stadt bietet über 80 spezialisierte Geschäfte, regelmäßige Flohmärkte wie den Naschmarkt-Flohmarkt und eine lebendige Community. Besonders die Bezirke Neubau (7.) und die Innere Stadt (1.) sind wahre Fundgruben. Dazu kommen zahlreiche Pop-up-Events und ein wachsender Online-Markt.

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Welche Marken sind Vintage?\n

Grundsätzlich kann jede Marke zu einem begehrten Fundstück werden, wenn das Stück mindestens 20 Jahre alt ist. Besonders gesucht sind Levi’s (vor allem ältere 501-Modelle), Burberry (klassische Trenchcoats), Hermès (Seidentücher), Chanel, Prada sowie österreichische Labels wie Loden Plankl. Auch historische Trachtenmode aus Österreich ist bei Sammlern beliebt.


Wo finde ich Vintage-Shops in der Nähe der Mariahilfer Straße?

Rund um die Mariahilfer Straße im 6. und 7. Bezirk gibt es eine hohe Dichte an Geschäften für gebrauchte Mode. Polyklamott im 7. Bezirk ist meine erste Empfehlung. In den Nebenstraßen der Mariahilfer Straße, besonders in der Kirchengasse und der Neubaugasse, findet ihr weitere kuratierte Geschäfte mit unterschiedlichen Schwerpunkten.


Kann ich Vintage-Kleidung online in Österreich kaufen?

Ja, der Online-Markt für gebrauchte Mode in Österreich wächst stetig. Wintage ist ein etablierter Wiener Online-Shop mit kuratierten Stücken. Daneben gibt es Plattformen wie Willhaben und spezialisierte Anbieter. Achtet beim Online-Kauf auf detaillierte Maßangaben, ehrliche Zustandsbeschreibungen und faire Rückgabebedingungen.


Lena Hofmann
Lena Hofmann

Modeberaterin und Stylistin aus Wien mit über 10 Jahren Erfahrung in der Modebranche. Lena teilt ihre Expertise zu Trends, Stil-Basics und nachhaltiger Mode für jeden Tag.